Kartoffeln, Weizen und mehr

Außer dem Gemüseanbau wird bei uns auch klassischer Ackerbau betrieben. Dazu werden Kartoffeln, Getreide und Zuckerrüben angebaut, wobei auf einen stetigen Fruchtwechsel geachtet wird.

Bereits mein Urgroßvater pflanzte Kartoffeln, wir bauen heute überwiegend die schmackhaften Sorten Cilena und Belana, die sich auch gut zum Einkellern eignen, die frühreife Sorte Annabelle und die mehligkochende Sorte Viktoria an.

Die heute kultivierten Kartoffeln stammen von verschiedenen Landsorten ab, die in den Anden vorkommen. Seit dem 18.Jahrhundert werden Kartoffeln in Deutschland angebaut, v.a. Friedrich II setzte den Anbau von Kartoffeln durch Gesetze und die Verteilung von kostenlosem Saatgut durch, wodurch sich die Kartoffel zu einem gesunden, vielseitigen Grundnahrungsmittel entwickeln konnte. Heute gibt es tausende von Kartoffelsorten, die sich in Kocheigenschaften, Farbe, Knollenform und Schale unterscheiden. Das Setzen der vorgekeimten Kartoffeln erfolgt im Frühjahr durch eine spezielle Setzmaschine, welche die kleinen Kartoffelknollen in die Erde legt und den fein bearbeiteten Ackerboden wieder in Dammform verschließt.

Die frühreifen Kartoffelsorten weisen eine kürzere Vegetationsperiode auf und können im Juni geerntet werden. Diese Kartoffeln können gut mit ihrer überaus dünnen Schale gegessen werden, oft löst sich die Schale auch beim Waschen von selber ab. Frühkartoffeln mit Spargel oder auch nur mit einem Kräuterquark ergeben ein äußert einfaches, schmackhaftes Essen.

Die späten Kartoffelsorten werden im Herbst geerntet. Sie haben eine dickere Schale und eignen sich gut zur Lagerhaltung, wobei auf eine dunkle und kühle Lagerung geachtet werden muss. Wir lagern unsere Kartoffeln gut durchlüftet in großen Holzkisten in unserem frostsicheren, temperierten Winterlager und sortieren nach Bedarf und Kundenwunsch. Liegen Kartoffeln im Licht, so bekommen sie grüne Stellen, die nicht gegessen werden dürfen und vor dem Kochen abgeschnitten werden müssen. Liegen sie zu warm, so treiben sie aus.

Unsere Kartoffeln können Sie im Hofladen und in verschiedenen Supermärkten in Verpackungsgrößen von 2,5 kg bis hin zu Säcken mit 25 kg kaufen. Frühkartoffeln werden lose verkauft. Ebenso bieten wir sortierte Säckchen mit kleinen (Brätlinge) oder besonders großen Kartoffeln (gut geeignet als Folienkartoffel) an.

 

Das Getreide wird über Genossenschaften vermarktet, die Zuckerrüben werden direkt an die Zuckerfabrik in Jülich geliefert. Der daraus hergestellte Zucker süßt später auch unseren selbst gekochten Fruchtaufstrich – der Kreislauf zwischen Anbau und Verbrauch ist geschlossen.

... kaufen wo es wächst!

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